Abklingmessung

Eine Abklingmessung ist eine wiederholte Beprobung eines Bauteils. Dabei soll festgestellt werden, ob die jeweils abgelöste Partikelfracht abnimmt und somit ein geeignetes Extraktionsverfahren gewählt wurde.

Über die Abklingmessung werden die geeigneten Beprobungsbedingungen ausgearbeitet und eine "Prüfspezifikation" für das jeweilige Bauteil erstellt.

Für die Prozedur ist ein ausreichender Vorrat von gleichen Bauteilen bereitzustellen.

Ablauf einer Abklingmessung:

  • Zunächst müssen geeignete Beprobungsbedingungen und Prüflosgröße festgelegt werden.
  • Der Blindwert der Prüfeinrichtung wird ohne Bauteil ermittelt.
  • Die Beprobung wird mit den gewählten Parametern wiederholt auf das Prüflos angewandt.
  • Für jede Beprobung müssen die gewählten Einstellungen sowie vorgegebenen Mengen der Prüfflüssigkeit  und/oder die Prüfzeit genau eingehalten werden.
  • Der Sauberkeitswert der anfallenden Analyseflüssigkeit muss genau ermittelt werden.
  • Der Sauberkeitswert der zuletzt erfolgten Beprobung wird durch die Summe der Sauberkeitswerte der insgesamt erfolgten Beprobungen dividiert.
  • Abklingkriterium: Beträgt das Verhältnis 10%, ist die Beprobung vollständig.
  • Beträgt das Verhältnis > 10%, ist eine weitere Beprobung erforderlich.
  • Wird das Abklingkriterium innerhalb von sechs Beprobungen nicht erreicht, so müssen die Beprobungsbedingungen geändert und die o. a. Schritte erneut durchgeführt werden. 
     

 

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