Bestimmung der löslichen Restfette bzw. Öle an Bauteilen

 

Anwendungsbereiche

Kraftstoff-, Brems,- Klima- und Kühlsysteme in
Fahrzeugen und Anlagen


Intention

Durch die Produktions- und Montageprozesse können Leitungs-und Kreislaufteile auf den inneren Oberflächen fette, ölige sowie auch partikuläre Verunreinigungen aufweisen, die das Gesamtsystem chemisch oder mechanisch beeinträchtigen können. Um diese löslichen und unlöslichen Rückstände bestimmen zu können, werden sogenannte Verdampferanalysen durchgeführt.


Vorgehensweise

Die zu beprobenden Bauteile werden mit einem Lösungsmittel, gängigerweise ein Acetongemisch, gespült und eingelegt. Der unlösliche und lösliche Rückstand reichert sich in der eluierten Substanz an.

Die unlöslichen Partikel in der Substanz werden filtriert und der gravimetrischen bzw. mikroskopischen Analyse zugeführt. Im Rotationsverdampfer wird das Lösungsmittel verdampft und die Rückstände (Ziehöle, Fette und sonstige Verarbeitungshilfsmittel) gravimetrisch bestimmt.

Die Summe der Verschmutzungsmasse wird, bezogen auf die relevante Bauteiloberfläche, als Qualitätsmerkmal der Bauteile herangezogen und auf der Zeichnung spezifiziert.

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